Architektur

Unsere Kirchengebäude sind an den Bedürfnissen der Gemeinde orientiert. Im Laufe der Jahre ergaben sich hier Veränderungen, und auch in architektonischer Hinsicht erfuhr unser Kirchenbau einen Wandel. Es gibt einen Sakralraum mit dem Altar als zentralem Ort, von dem aus die Wortverkündigung erfolgt und an dem die Sakramente und weiteren Segenshandlungen der Kirche gespendet werden. Dieser Sakralraum ist als Ort der inneren Einkehr, des Gebets und der Wortaufnahme äußerlich schlicht gehalten; Heiligenbilder und Reliquien kennt unsere Kirche nicht.

Um den Sakralraum sind Nebenräume angeordnet, die den vielfältigen Aktivitäten des Gemeindelebens dienen, wie zum Beispiel

  • die Sakristei für die Vorbereitung der Seelsorger auf den Gottesdienst
  • Räume für die kirchlichen Unterrichte
  • zumeist ein Raum mit Sichtkontakt zum Altar, in dem Säuglinge und Kleinkinder mit Begleitern altersgerecht am Gottesdienst teilnehmen können,
  • sanitäre Einrichtungen sowie technische Anlagen
  • Einrichtungen für Hörgeschädigte und Möglichkeiten zur Durchführung von Simultanübersetzungen.

In Kirchengebäuden mit überörtlicher Bedeutung sind Übertragungs- und Empfangseinrichtungen für die Satellitenübertragung von Gottesdiensten installiert. Es gibt in vielen Kirchengebäuden - im Sinne eines Gemeindehauses - eine Küche, insbesondere für Gemeinschaftsaktivitäten.

Beim Bau unserer Kirchen wird auf einen ausgewogenen Einsatz der Materialien nach architektonischen, ökologischen und regionalen Gegebenheiten geachtet.